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Nach dem Namenslexikon von Hans Bahlow bezieht sich der Namensteil Hütte(auch Hütter oder Hüttner) auf die Wohn oder Arbeitsstätte. In diesem Fall handelt es sich um die Eisenverhüttung. Der zweite Teil des Namens "Bräucker" sowie auch die Bezeichnung "im Brauck" bezieht sich auf die Siedler, die im Bruchgelände, häufig in den sumpfigen oder moorigen Gegenden Nordwestfalens leben.
Neben der Namensform Hüttebräucker taucht auch immer wieder die Form "Hüttebrock oder Hüttebruch auf. Zahlreiche mehr oder weniger alte Flurnamen deuten heute noch auf die ehemaligen Eisenvorkommen, Erzwäscherein, Hütten, Schmieden Schlackenhalden und Holzkohlegewinnung hin. So auch der Name Hüttebräucker oder Hüttebruch.
In alten Quellen erscheint der Name auch als Hüttebräucker. Später wurde die Schreibweise in Hüttebreu(c)ker und überwiegend in Hüttebräu(c)ker geändert. Auch in der heutigen Zeit wird der Name oft verändert geschrieben. Dies ist jedem Namensträger klar, der einmal über einen gewissen Zeitraum seine Post beobachtet.
Eine nette Geschichte dazu ist, dass sich vor langer Zeit Familienmitglieder gestritten haben und einer von Ihnen verlangt hat, dass der Name ab sofort ohne “c” geschrieben wurde. So soll der Unterschied zwischen Hüttebräucker und Hüttebräuker entstanden sein.
Tatsächlich entstand die unterschiedliche Schreibweise wohl eher durch die jeweiligen Standesbeamten die den Namen so schrieben wie sie es für richtig hielten.
In Lüdenscheid gab es verschiedene Linien Hüttebräucker, deren Zusammenhänge bisher noch nicht geklärt sind. Mann könnte vermuten, dass diese einzelnen Linien im Ursprung zusammengehören, beweisen kann es, wegen fehlender Quellen, zum jetzigen Zeitpunkt nicht.
Hier folgen nun die Stammfolgelisten zu den einzelnen Lüdenscheider Linien:
Johann Anton (Tönnes) Hüttebräucker * 1687
Hermann Eberhard Hüttebräucker * 1706
Johann Henrich Hüttebräucker * 1708
Adolf Wilhelm Hüttebräucker * 1712
Peter Wilhelm Hüttebräucker * 1732
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